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aschmann ruegge architekten ag versteht sich als ein innovativ denkendes Architekturbüro im Glarnerland. Seit 1999 plant und baut ein Team, von über zehn MitarbeiterInnen, individuelle Bauten auf unterschiedlichsten Meereshöhen, mit divergierenden Anforderungen und anspruchsvollen Nutzungen. Die sorgfältige Auseinandersetzung mit der Umgebung und das Einbetten in bereits bestehende Strukturen führen zu Resultaten, welche überzeugen.

aschmann ruegge architekten ag
bankstrasse 20
ch - 8750 glarus
info@aschmannruegge.ch
t +41 55 640 39 72
f +41 55 640 50 73

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aschmann ruegge architekten ag versteht sich als ein innovativ denkendes Architekturbüro im Glarnerland. Seit 1999 plant und baut ein Team, von über zehn MitarbeiterInnen, individuelle Bauten auf unterschiedlichsten Meereshöhen, mit divergierenden Anforderungen und anspruchsvollen Nutzungen. Die sorgfältige Auseinandersetzung mit der Umgebung und das Einbetten in bereits bestehende Strukturen führen zu Resultaten, welche überzeugen.

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Wohnen im Rebberg

Das Terrassenhaus B77 liegt sanft eingebettet am Südhang der Seegemeinde Meilen. Eine selbstverständliche Eingliederung in die Umgebung wurde mit den polygonal vorspringenden Aussenräumen im Kontext des Rebberges erreicht. Die Gliederung der Terrassenhausbebauung wirkt leicht und konkurrenziert die anschliessende Freihaltezone nicht, im Gegenteil, der Gebäudekörper wird städtebaulich als Abschluss der Siedlungsstruktur an diesem Südhang gelesen. Die erdigen Farbtöne, welche durch die Putzstrukturen auf unterschiedliche Lichtsituationen reagieren unterstreichen die klare Gliederung des Volumens. Die lichtdurchfluteten Räume bilden durch die dezenter gehaltenen Eingangssituationen eine Hierarchie im Wohnen welche die Abläufe im Inneren verständlich machen. Die Aussicht auf die Alpen und den Blick über den Zürichsee erklären die Beliebtheit der Wohnlage auf eindrückliche Weise. Hochwertiger Wohnraum in Stadt naher Umgebung wurde mit diesem Bau in Meilen geschaffen. B77 entstand als Folgeauftrag zum westlich gelegenen Terrassenhaus B67, das 2009 fertiggestellt worden ist.

Wohnen in der Stadt

Die geplante Bebauung liegt an der Ecke Burgstrasse / Dr. Joachim Heer Strasse, als Ergänzung der Zeilenbebauungen. Städtebaulich ist das Grundstück in einer Übergangszone, am Fusse des Bürglihügels, der topografisch einen grossen Einfluss auf den Stadtplan von Simon und Wolff hat: Die Strassen (Stampfgasse) enden hier im Norden und führen zum Teil direkt auf Fassaden oder Gärten zu. 

Das Projekt steht am Übergang zu einer anderen Bebauungsstruktur und am Ende der „Ebene“ der Stadt Glarus. Es wird im Blockrandsystem weitergebaut, wie es in den angrenzenden Baufeldern der Fall ist. Ein Weiterführen der Struktur von Glarus, wird mit erster Priorität angegangen. 
Rückwärtig entsteht ein attraktiver Hofraum für die Bewohner. Unter diesem Hofraum befindet sich die Einstellgarage für Velos und Autos.
Die Gliederung der Gebäude in Sockel, Mittelteil und Dach erfolgt in erster Linie durch den Wechsel der Putzstrukturen und der Gesimse/Gurten. 

Die Lücke, welche zurzeit zwischen dem Burgschulhaus und der Dr. Joachim Heer Strasse vorhanden ist wird städtebaulich geschlossen. Die bestehenden Gebäude auf diesem Areal, weisen keine schützenswerten Merkmale auf und sind nicht von historischer Bedeutung. Mit Massnahmen wie sie in diesem Projekt umgesetzt werden, schenkt man dem Weiterbauen und Verdichten die angemessene Aufmerksamkeit.

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Leuchtturm im Glarnerland

Leuchtturm im Glarnerland mit Strahl- und Anziehungskraft. Mit klarer Formsprache und reduzierter Materialisierung entwickelten wir das Berghotel Mettmen auf den alten Grundmauern der Arbeiterunterkunft, welche für den Bau des Staudammes Garichti gedient hat. Auf 1610 m.ü.Meer steht diese Gebäude an der Geländekante ins Tal auf dem alten Natursteinmauerwerk. Mauerwerk, welches ursprünglich mit den Steinen der Umgebung erstellt worden ist und jetzt teilweise mit diesen Steinen ergänzt wurde. Die Sicht ins Tal aus der Lounge, dem Speisesaal und den Zweierzimmern ist atemberaubend. Das Hotel verfügt über einen Seminarraum, eine Lounge mit Empfangsbereich, ca. 50 Betten, eine Sauna mit Ruheraum, den Restaurantbereich für 100 Personen und eine grosse Sonnenterrasse. Eröffnung ist auf Dezember 2016 geplant.

Studienauftrag im Hochgebirge

Das neu erschaffene Volumen soll den Bestand vervollständigen, jedoch sichtbar neu bleiben. Angedacht ist eine gelochte Kupferblechfassade, welche über sämtliche neue Fassadenelemente gezogen wird und so den monolithischen Charakter unterstreicht.
Der Aufbau wird im Gegensatz zum massiven „Bruchsteinsockel“ in Holzelementbauweise ausgeführt. Dieser Unterschied zeigt sich auch in der Fassade. Der Kopf des neuen Gebäudes soll durch die gelochte Fassade eine Leichtigkeit erhalten. In der Nacht wird die eigentliche Transparenz des Verkleidungselementes erst richtig sichtbar. Durch die Öffnungen tritt nun das Licht der dahinter liegenden Fenster. Von weitem wird so der Leuchtkörper hoch am Berg zur Laterne als Wegweiser einer anderen Welt.

Weiterbauen und ergänzen

Die Bebauung setzt sich aus vier Einzelvolumen zusammen, die gemeinsam einen Hof bilden. Die einzelnen Volumen sind so konzipiert und gesetzt, dass sie sowohl alleine, als auch im Verbund mit dem Bestand und den neuen Bauten bestehen und korrespondieren.

Die vier Bauten übernehmen die in Glarus vorherrschende Zeilenbauweise. Die Stadt wird an dieser Stelle ergänzt und weitergebaut. Erkennbar und ablesbar als neu, jedoch in den Kontext mit bestehender Glarner Baukultur der 1860er Jahre gesetzt, ist das Projekt alltagstauglich und ehrlich im Umgang mit seinen Nutzern. Die klare Gliederung der Fassade mit heutigen Elementen, in Anlehnung an bestehende Stadtglarner Architektur, ermöglicht es dem Betrachter den zeitlichen Rahmen des Quartiers einzuordnen.

Sockel, Mittelpartie und Dach, als auch die geschlossenere balkonlose Strassenseite gegenüber der offeneren Hoffassade mit Vor- und Rücksprüngen, sowie das Giebeldach mit den Lukarnen sind Elemente des Wiederaufbaugebietes der Stadt Glarus und dienen als Referenz.

Sala Terrena

Das Paravicchini - Haus am Zaunplatz wurde mit dem Einbau einer Wohnung erweitert. Bestehende Strukturen und Materialien wurden aufgenommen und ergänzt. Die dezenten Eingriffe, im Zuge der Sanierung, stärken den Bestand. Die Erweiterung trennt durch den Kücheneinbau das Wohnen vom Schlafen. Auf Trennwände wurde bewusst verzichtet. Im rückwärtigen Teil, angeschlossen an den Nachtbereich, befindet sich die Nasszelle angeordnet. Durch diese offene Lösung entsteht ein atmosphärisches Ganzes.

Dichter und Künstler

Rudolf Koller war mit Johann Gottfried Steffan Teil einer Künstlerkolonie, die sich im Richisau aufhielten und künstlerisch tätig waren. Dabei waren auch Traugott Schiess, Gustav Heinrich Ott, Friedrich Voltz und Friedrich Zimmermann. Ebenso war der Geologe Albert Heim ein begeisterter Anhänger des Richisaus. Er schrieb und zeichnete unermüdlich Einträge ins Gästebuch.
Jean Baier, Max Bill, Klaus Born, Balthasar Burkhard, Samuel Buri, Elmar Daucher, Piero Dorazio, Irma Ineichen, Eugène Ionesco, Karl Prantl, Roman Signer, Kurt Sigrist, Norbert Stocker, Antoni Tàpies, Günther Uecker, Annelies Ursin, Franz Wanner, Fritz Wotruba: Seit Ende des 20. Jahrhunderts hat sich künstlerisch erneut viel getan im Richisau. Zeitgenössische Kunstwerke, auf der Alp oder für die Alp gemacht, sind im Freien oder im Gasthaus zu entdecken.
An diesem geschichtsträchtigen Ort konnten wir in Zusammenarbeit mit Andrea Burkhard und Ernst Beyer seit Sommer 2013 das Schiltesächsi und Teile des Herbergenbereiches sanieren. Die zurückhaltende Architektur und Formensprache von Architekt Kamm wurde nicht verändert. Im Sinne einer bewahrenden Haltung haben wir durch den Einsatz von Material und Farbe die beiden Bauten im Innern „ertüchtigt“.

Das Resultat zeigt, dass mit klarem und präzisem Einsatz von Material und Farbe Räume gestaltet und neu definiert werden können. Mit der Sanierung des Schiltesächsi als Prototyp, ist die Richtung für das Gasthaus punkto Material, Textur und Farbe definiert. Speziell: Die Planung und Ausführung beinhaltete alles, inkl. Vorhänge, Leuchten und Möbelierung.

Studienauftrag «Kleine Riesen»

Der mäandrierende zweistöckige Baukörper des Heilpädagogischen Zentrums wird durch die Vor- und Rücksprünge für die Sicht des Betrachters, im Speziellen für die Augen der Kinder, verkürzt und dadurch abwechslungsreich. An jedem Ort des Hofes und der Zugangsseite kann das Haus anders erlebt werden. Die Staffelung bzw. die Mäandrierung schafft eine Kleinräumlichkeit, die den Nutzern vielfältige Möglichkeiten bietet ihren Raum, ihren Lebens- und Wohnraum zu erfahren. Da der südliche Baukörper, die Schule nur zweistöckig ist, wird die Massstäblichkeit zusätzlich in diese Richtung verschoben. Die beiden Baukörper Schule und Internat übernehmen an den peripheren Schnittstellen den Bezug zur bestehenden heterogenen Bebauung auf und bilden die südwestliche Siedlungsbegrenzung.

Vom Umgang mit Bestehendem

Das Ladengeschäft an der Hauptstrasse 37 ist für viele ein Begriff: Ein Geschäft im Sockelgeschoss des Stadthauses mit der granitverkleideten Erdgeschossfassade und dem grossen Schaufenster mit Vorhängen, die den Blick ins Innere verwehren. Im Innern dann all diese vielen alten, feingegliederten, eingebauten Gestellen an den Wänden sowie der alte Verkaufskorpus mit Marmorabdeckung und messinggefasste Glasschieberauslagen von der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Mit der Sanierung und dem Umbau wollten wir die bestehende Situation im Laden klären und die Verbindung zur Strasse via Schaufenster stärken. Somit bearbeiteten wir zwei Räume, welche schlussendlich zu einem Ganzen verschmelzen.

Neues Kleid nach 60 Jahren

Die Sanierung in Meilen wurde im Herbst 2013 fertiggestellt. Das gesamte Gebäude wurde energietechnisch auf den aktuellsten Stand gebracht. Hauptmerkmale dieses Eingriffes sind die Fassadendämmung, die Fenstersanierung und der Rückbau des Steildaches. Das neue Dach wurde auch Aufgrund des geplanten rückwertigen Neubaus flach ausgeführt, womit die Seesicht für eine weitere Wohnung generiert werden konnte.

Vom Weisswarengeschäft zum Kaffeeladen

Das 1863 nach dem Brand von Glarus erstellte Stadthaus hat im Erdgeschoss einen Laden und in den Obergeschossen eine Wohnung mit 6.5 Zimmern. Der Laden, der ursprünglich ein Weisswarengeschäft war, ist heute ein Kaffeeladen.
Durch die aktuelle Sanierung konnte der Wohnraum im Dachgeschoss zur Wohnfläche dazugewonnen werden. Die rückwärtige Dachterrasse und die nach Westen gerichtete Lukarne ermöglichen die Nutzung dieses Geschosses als Wohn- und Essraum mit Küche. Auf den ersten beiden Geschossen befinden sich die Zimmer und drei Nasszellen.

Showroom Erweiterung für 4x4 und Co.

Das Bauprogramm war ambitioniert. Die Erweiterung sollte zwischen Herbst 2012 und Frühjahr 2013 ausgeführt werden, damit die Frühjahrsausstellung Ende März 2013 in der erweiterten Ausstellungshalle durchgeführt werden kann. Mitte Oktober 2012 erfolgte, bei schönstem Herbstwetter, der Baustart. Bereits Ende Oktober zeigte sich die Baustelle erstmals im Winterkleid. Die Gebäudehülle konnte vor dem grossen Wintereinbruch Anfang Dezember 2012, geschlossen werden. Trotz strengen winterlichen Verhältnissen sind die Arbeiten termingerecht und im vorgegebenen Kostenrahmen ausgeführt und Mitte März 2013 abgeschlossen worden. Die für jeden Garagisten wichtige Frühjahrsausstellung konnte somit, wie geplant, in der erweiterten Ausstellungshalle stattfinden.

Sanierung und Umbau eines Stadthauses von 1865

Sanierung eines Stadthauses von 1865 im Zentrum von Glarus. Dieses Objekt wurde komplett renoviert, wobei dem Bestand ein hohes Mass an Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Mit gezielten, punktuellen Eingriffen wurden im ersten Wohngeschoss Nasszellen und Küche an neuen Orten plaziert und dadurch heutiges Wohnen in alter Substanz ermöglicht. Im Dachgeschoss wurde der ehemalige Estrich in eine grosszügige Loftwohnung überführt. Im Erdgeschoss wurde unter aufwändigen konstruktiven Massnahmen eine Garage für drei Autos erstellt. Es entstanden an bester Lage grosszügige und qualitativ hochwertige Wohnungen.

Neue Bankfiliale in Glarus Nord

Blickfang an verkehrstechnisch optimaler Lage in Glarus Nord. Nahe dem öffentlichen Verkehr, direkt am Bahnhof Näfels – Mollis planten und realisierten wir für die Glarner Kantonalbank eine neue Filiale mit zehn Arbeitsplätzen. Der Neubau, bestehend aus drei zu einander verschobenen und überlagerten Körpern, markiert das östliche Ende der Bahnhofstrasse. Der Industrie mit den Silos im Norden setzt der Neubau eine geschlossene Fassade entgegen und öffnet sich zu den übrigen Seiten mit transparenten Glasfassaden, bei welchen mit gläsernen Lamellen die Sonneneinstrahlung und die Lichtführung kontrolliert werden kann. Der Auftrag erfolgte aufgrund des 1. Preises beim Studienauftrag auf Einladung.

Ein Wohngeschoss auf die 70er - Jahre

Die Aufstockung eines 70er Jahre Blocks um ein Wohngeschoss ermöglichte uns die Auseinandersetzung mit der Baustruktur vor vierzig Jahren. Das Hochhaus weist heute acht Stockwerke auf und verfügt so über die beste Aussicht ins Linthgebiet sowie in die Glarner Bergwelt. Klare Linien und eine schlicht Eternitfassade bestimmen das Fassadenbild auf der grossen, fast umlaufenden Dachterrasse. Der Innenbereich gibt Ausblicke in die Glarner Berge die wie Bilder wirken. Die Bilder zeigen Wälder und Berge und die eigene Terrasse, alles fernab von der nahen Hauptverkehrsachse des Glarnerlands. Sehr gut erschlossen und nahe am Grünen.

Sanierung und Umbau eines Wohnhauses von 1830

Grundgedanke der Sanierung und des Umbaus ist es, durch die Anpassung der Innenräume die Wohn- und Lebensqualität der neuen Eigentümerschaft zu steigern. Der Hauptaspekt der architektonischen Eingriffe liegt auf der Herausbildung und Stärkung des historischen Charakters des Gebäudes bei gleichzeitiger energetischer Optimierung. Ersichtlich wird diese Haltung in der Ausgestaltung der Innenräume, wo Regionaltypisches, wie etwa die Kassettendecke, wieder zum Sprechen gebracht wird. Prägend für die nach West orientierte Hauptfassade ist die neue eindrückliche Dachterrasse, welche einen einmaligen Blick auf das umgebende Bergpanorama bietet. Durch das Erscheinungsbild der Ostfassade werden sowohl die Einbindung traditioneller Elemente und deren Übersetzung in die aktuelle Architektursprache sicht- und spürbar.

Neuer Hauptsitz in vier Häusern am Kronenplatz

Für die älteste Bank in der grössten Schweizer Gemeinde planten und bauten wir den neuen Hauptsitz in Schwanden. In vier Häusern aus dem 18. Jahrhundert werden die neuen Räumlichkeiten der GRB realisiert. Die Verkehrslage am Kronenplatz, direkt am Bahnhof Schwanden, mitten in der grössten Schweizer Gemeinde ist für die Glarner Regionalbank ausgezeichnet. Über der Bank entstanden drei grösszügige helle Wohnungen. Die Loggias und die grossen Glasfronten der Wohnungen laden ein zum Blick Richtung Süden, über die Linth hinweg, in die schöne Glarner Bergwelt. Der Auftrag war das Resultat eines Studienauftrages.

Bauen für Menschen

Das Projekt „meer“ bildet an der Hangkante im Nordwesten den Abschluss der Siedlung Lihn. Die vorhandene, sehr heterogene Anlage, bestehend aus Hotellerie, Seminarbauten, Werkstätten und landwirtschaftlichen Bauten, ist über verschiedene Etappen gewachsen. Architektonisch nutzt „meer“ die Hangkante aus um einerseits den Hofraum möglichst gross zu generieren und andererseits um ein kostengünstiges Untergeschoss für die Technik und eine mögliche spätere Zimmererweiterung zu erhaltnen. Die architektonische Haltung des kompakten, einfachen und ruhigen Baukörpers gründet im Verlangen der baulichen Vielfalt im heutigen Lihn einen ruhigen und funktionalen Abschluss zu geben. Das Projekt „meer“ hat im Studienauftrag den 2. Preis erhalten.

See- und Bergsicht

An der Bruechstrasse in Meilen liegt das Terrassenhaus B67 mit acht Eigentumswohnungen. Die wunderbare See- und Bergsicht ist von den acht Wohnungen mit den grossen vorgelagerten Terrassen einzigartig. Das Gebäude mit sieben Stockwerken hat eine nichtsichtbare Höhe von über 20m. Sichtbar sind einzig die knapp 10m über Terrain, welche sich schubladenförmig die erste Geländestufe von Meilen hinauf schichten. Die offenen Ost-, Süd- und Westseiten stehen im Kontrast zum geschlossenen Rücken, welcher parallel zur Nordgrenze steht.

Neues Zentrum im Dorf

Unser Projekt zum Studienauftrag auf Einladung ist mit der Setzung der neuen Volumen wird sehr stark auf die Situation und den Ort eingegangen. Bestehende Strukturen werden aufgenommen und weitergeführt. Ziel unseres Projektes war, eine Neugestaltung des Dorfkerns zu realisieren, welche bestehende, ortstypische Eigenarten aufnimmt und neu interpretiert. Unser Vorschlag hätte eine integrierende Überbauung geschaffen, welche die Situation an dieser markanten Stelle des Dorfes gestärkt hätte und die Eigenarten der Glarner Baukultur herausgeschält hätte.

Schutz und Geborgenheit in alpiner Umgebung

Die architektonische Haltung von „inalpinus“ reagiert in dieser sehr schönen, wilden und kargen Landschaft mit einer Symbiose von Alt und Neu. Es wird auf kleinstem Raum und mit möglichst geringem Volumen so an die vorhandene Anlage angedockt, dass Alt und Neu sich funktional und optisch ergänzen und teilweise verschmelzen. Mit einer Geste der Umarmung verschmelzen die beiden Baukörper zu einem Refugium, das uns Schutz und Geborgenheit gibt, in dieser, zu gewissen Zeiten, lebensfeindlichen Landschaft. Mit dem Projekt „inalpinus“ haben wir bei diesem Studienauftrag auf Einladung den 2. Preis erhalten.

Küche & Bad im Redesign

Für das bestehende Wohnhaus aus den 30er Jahren am Berglirain in Glarus wurde eine Neugestaltung von Küche und Bad erarbeitet. In der bestehenden Küche befand sich ursprünglich ein Holzofen, welcher auch in Zukunft genutzt werden sollte. Die neue Küche lebt daher von der Spannung zwischen Archaischem und Neuem. Ofenseitig wurde der Herd platziert und es entstand eine Arbeitsfläche aus Steinzeugmosaik. Im Kontrast dazu stehen weisse Hochglanzfronten und Chromstahlflächen. Das Bad in Glasmosaik wurde gegenüber der ursprünglichen Situation mit einer Dusche ergänzt. Durch das Stellen einer nicht raumhohen Wand, wurde dafür Platz geschaffen und gleichzeitig der Waschtisch zentral und gut belichtet platziert. Beim „neuen“ Parkettboden handelt es sich um einen recycelten Eichenparkett der in einem Militärgefängnis ausgebaut worden ist.

Holzelemente und Minergie vor der Kulisse des Tödi

Ein sonniger Flecken am Fusse des Glärnisch. Hier steht das Haus Neugaden Schwändi, ein Elementbau mit Massivholzelementen auf einem Betonsockelgeschoss. Raumgestaltung und Technik erfüllen die Bedürfnisse der Bauherrschaft und der heutigen Zeit. Material und Form nehmen Rücksicht auf Kultur und Geschichte der Umgebung. So fügt sich dieser Bau an Hanglage mit Aussicht auf Tödi und hinteres Glarnerland harmonisch in seine Umgebung ein.

Haus für eine Musikerfamilie

Der Neubau befindet sich in Glarus im Einfamilienhausquartier Insel, welches östlich durch die Bahngleise und westlich durch die parallel verlaufende Schweizerhofstrasse begrenzt ist. Die Parzellen werden durch Stichstrassen, die orthogonal von der Schweizerhofstrasse abzweigen, erschlossen.
In Anlehnung an die anderen Häuser im Quartier ist der Neubau zur nördlichen Parzellengrenze hingerückt, um südlich davon einen grosszügigen Aussenraum frei zu spielen.
Das zweigeschossige Gebäude liegt parallel zur Erschliessungsstrasse und ist analog zu den umgebenden Häusern mit einem Satteldach ausgestattet.
Im Erdgeschoss konzentrieren sich Eingang, Erschliessung, Toilette sowie ein Nebenzimmer im nördlichen Hausteil und bilden eine sehr kompakte, effiziente Raumschicht aus. Dadurch wird nach Süden hin ein grosszügiger Raum freigespielt, der sich über die gesamte Gebäudelänge erstreckt und Küche sowie Wohn-/Esszimmer beherbergt.
Im Obergeschoss gruppieren sich vier Schlafzimmer, ein Badezimmer sowie ein Abstellraum um die innenliegende, einläufige Treppe.

Umnutzung einer Schleiferei in Atelierhaus

Das eingeschossige, ursprünglich zur Instandsetzung von Werkzeugen genutzte Gebäude liegt in der nordwestlichen Ecke des Areals der Möbelfabrik horgenglarus ag. Es steht sowohl mit der westlichen Stirnseite wie auch der nördlichen Längsfassade direkt an der Parzellengrenze und ist von der Abläsch- und Waidlistrasse umgeben. Der Zugang erfolgt über einen kleinen Vorplatz an der östlichen Stirnseite.   
Im Zuge einer Nutzungsänderung wurde das 5 auf 20 Meter grosse Gebäude  zu einem Atelierhaus ausgebaut. Eine Box, welche die Toilette und Dusche beinhaltet, bildet dabei das zentrale Element des Umbaus. Durch die Platzierung an der fensterlosen Nordfassade definiert sie zwei unterschiedlich grosse Bereiche, ohne dabei die Wirkung des langen Raumes zu stören. Ihr ist eine Küche angelagert, die von beiden neu geschaffenen Räumen aus direkt benutzbar ist. Das Gebäude öffnet sich nach Süden über acht regelmässig angeordnete Fenster, wobei eines den Zugang zu einem kleinen vorgelagerten Garten ermöglicht. Eine innenliegende Wärmedämmung sowie ein neu eingebauter Holzofen sorgen für behagliche Temperaturen.

Sanierung und Erweiterung Leglerhütte 2272m.ü.Meer

Das Projekt ist das Ergebnis eines im Jahre 2004 durchgeführten Wettbewerbes.
Die alte Leglerhütte wurde mit einer Sanierung und punktuellen Anpassungen, die sich klar von der alten Bausubstanz abheben, an die heutigen technischen und funktionalen Erfordernisse angepasst. Durch die sinnvolle Weiternutzung der Gaststube im Erdgeschoss bildet sie noch heute das Herzstück der Anlage.
Der Erweiterungsbau, der zum gewünschten Raumangebot führt, schliesst im Westen rechtwinklig an die bestehende Hütte an. Ein transparenter, gegenüber den Fassaden zurückversetzter Glaskörper betont die Nahtstelle und sorgt für die interne Verbindung von Alt und Neu.
Der Haupteingang liegt neu an der südseitigen Stirnseite des Erweiterungsbaus. Vom Schuhraum aus gelangt man entweder in die neu errichteten Räumlichkeiten oder in die über den Glaskörper erschlossene alte Hütte.
Das Sockelgeschoss des neuen Hüttenteils beherbergt Abstell- und Technikräume. Dabei konnte das abfallende Terrain ausgenutzt werden, um mit einem geringen Aushub ein maximales Nutzungs-Volumen zu erreichen. Es ist aus Recycling-Beton gebaut und bildet das Fundament für den zweistöckigen, mit Faserzementplatten verkleideten Holzelementbau.

Haus im Grünen

Der Neubau liegt an der östlichen Grenze des Wohnquartiers Hagnen in Mollis. Zwei längliche Baukörper überlagern sich rechtwinklig und definieren, zusammen mit dem vorgelagerten Schwimmbecken, einen nach Südwesten hin orientierten Vorplatz. Die innere Erschliessung verbindet die drei Geschosse und hält die beiden Baukörper an deren Schnittstelle zusammen. Während die Nasszellen und Nebenräume an die Erschliessung angelagert sind, befinden sich die Wohn- und Aufenthaltsräume in den beiden Gebäudeflügeln. Das Projekt entstand auf der Grundlage einer Vorstudie von Luz Riegendinger.

Vor der markanten Bergkulisse

Der Auftrag erfolgte aufgrund eines privaten Studienauftrages auf Einladung. Der längliche, dreigeschossige Baukörper befindet sich im Lerchengut in Netstal an leicht nach Süden ansteigender Hanglage. Er steht rechtwinklig zur Lerchengutstrasse, die am Gebäude vorbei nach Riedern führt.
Durch die leicht versetzte Aneinanderreihung und die Betonung der Übergänge mit eingezogenen Balkonen wird die Erscheinung der drei Häuser als autonome Einheiten gestärkt.  Ausserdem begünstig die erhöhte Abwicklung die Belichtung und die Aussicht.
Dank der Nord-Hanglage offenbart sich das unterste Geschoss mit den Hauszugängen und den Garagen nur an der Nordseite des Gebäudes. Aus anderen Perspektiven erscheint der Neubau als niedriges, zweigeschossiges Gebäude mit nach Süden vorgelagerten Gärten.
Sowohl die Ausnützung der topografischen Situation wie auch die geschickte Anordnung der Wohneinheiten führen letztendlich zu einer optimierten Einpassung des Neubaus ins kleinmassstäbliche Wohnquartier und einer effizienten Nutzung des Raumes.

Symmetrie und Asymmetrie

Die Verbindung und Gegenüberstellung von Bestehendem und Neuem sind Kernpunkte des Projektes, wobei Neues bereits Bestehendes in Frage stellen kann. Dadurch entsteht ein Dialog zwischen alt und neu, zwischen Symmetrie und Asymmetrie, zwischen gerichtet und ungerichtet, zwischen auf dem Platz stehen und sich auf den Platz schieben, zwischen Nebeneingang und Haupteingang, zwischen abfallender Wiese und ebenem Zwischenraum. Wettbewerb nach vorgeschalteter Präqualifikation.

26 Alterswohungen in Adetswil

Der 1. Preis als Resultat eines öffentlich ausgeschriebenen Wettbewerbes mit vorgeschalteter PQ bildete die Basis für unseren Auftrag. Auszug aus dem Jurybericht: „Unter Berücksichtigung des vorgegebenen Bearbeitungsperimeters erarbeiteten die Projektverfasser ein schlichtes und ansprechendes Projekt innerhalb des bestehenden Volumens, das bezüglich Funktionalität und Gestaltung sehr überzeugt und den in der Ausschreibung gestellten Anforderungen entspricht. (...) Das Beurteilungsgremium ist der Meinung, mit diesem Projektvorschlag für die künftigen BewohnerInnen Räume mit einer hohen Wohnqualität zu schaffen.“ 

Privates Reich mitten in der Gemeinschaft

Der längliche, dreigeschossige Baukörper ist Nord - Süd ausgerichtet. Die neun Wohneinheiten werden über die parallel verlaufende Wiesgasse im Westen erschlossen. Durch die Staffelung des Baukörpers in drei Einheiten, welche in Gebäudequerrichtung versetzt angeordnet sind, wird die Grösse des Neubaus gebrochen und die Einpassung ins kleinteilige Quartier erhöht. Ausserdem wird die Abwicklung nach Süden vergrössert, wodurch alle Wohnzimmer eine zweiseitige Ausrichtung erhalten.
An der Ostseite wird der gestaffelte Baukörper durch Laubengänge, die jeweils drei Wohneinheiten pro Geschoss erschliessen, zusammengehalten. Ein abgerücktes Treppenhaus mit Lift erschliesst das Gebäude in der Vertikalen.
Abgesehen von einer zusätzlichen Zimmerachse in den Wohnungen im südlichen Gebäudeteil, sind alle Grundrisse gleich angelegt: Vom Eingang gelangt man über einen Gang, der rechts die Zimmer und links die Nasszellen erschliesst, in den zentralen Wohn-Essbereich. Dieser erstreckt sich über die gesamte Breite des Baukörpers und weist einen nach Westen vorgelagerten Balkon auf.

Raupenfahrzeuge im Trockenen

Am Anfang des Weges über den Panixerpass liegt zur rechten Seite die Einstellhalle und definiert die östliche Grenze des Panzerübungsgeländes auf Wichlen. Das Raumprogramm verteilt sich auf zwei Gebäudeflügel, die sich an deren Stirnseite rechtwinklig verschneiden und dadurch einen Vorplatz zum Panzerübungsgelände hin aufspannen. Die 20.7 und 25.7 Meter tiefen Gebäudeflügel werden mit quer verlaufenden Betonunterzügen im Achsabstand von 10 Metern überspannt und gewährleisten eine flexible Nutzung der Räume. Sie lassen sich durch Tore zum Vorplatz hin öffnen. An der Schnittstelle der  beiden Baukörper sind die Nebenräume untergebracht.
Das Gebäude ist mit grossformatigen Schicht-Holzplatten aus Lärche, die sich nach oben hin überlappen, verkleidet. Die Erscheinung der Fassade als schützende Schicht wird dadurch gesteigert. Kies aus dem nahe gelegenen Bach dient als Dachdeckung und bildet die Grundlage für das Wachstum einer extensiven Begrünung mit einheimischen Pflanzen und Moosen.

10 Stadthäuser in Glarus

Verdichtung. Die am westlichen Stadtrand von Glarus gelegene Überbauung liegt an der Kreuzung Bleiche- und Eichenstrasse. Die vier Gebäude beinhalten insgesamt zehn Wohneinheiten. Sie sind in zwei, von Ost nach West ausgerichteten Reihen angeordnet.

Durch die leichte Hanglage konnte mittels einer Staffelung der Bauten ein Höhenunterschied von 2m in das Projekt integriert werden. Diese Staffelung in der Höhe brachte Vorteile für die Ausicht die Besonnung und die Privatsphäre der Nutzer.  
Die beiden östlich gelegenen Bauten bestehen aus drei aneinandergereihten Wohneinheiten, die sich in ihrer Organisation und Grösse von den beiden Zweifamilienhäusern im Westen unterscheiden. Alle Wohneinheiten werden an der nördlichen Hausseite erschlossen, verfügen über zwei Wohngeschosse, ein zusätzliches Zimmer im Attikageschoss und eine gemeinsame Tiefgarage.
Die einheitliche Gestaltung der vier Baukörper erzeugt ein ruhiges, homogenes Erscheinungsbild. Über die farblich differenzierte Ausgestaltung der Fensterbänder an der Rückseite werden die Gebäude für die Bewohner und Besucher auseinander gehalten und ihre Identität dadurch gestärkt.
Die Überbauung fügt sich durch die angemessene Grösse der Baukörper sowie deren Ausgestaltung und Anordnung gut in die Umgebung ein. Sie schafft es, den Wunsch nach Individualität mit der Forderung nach Verdichtung und einem haushälterischen Umgang mit dem Boden zu vereinen.

Inzwischen ist die Siedlung gut durchgrünt und eingewachsen, was der ehemaligen Gärtnerei entspricht, welche ursprünglich auf der Bauparzelle betrieben worden ist.

Von der Remise zum Wohnhaus

Das ursprüngliche Ökonomiegebäude liegt an der Zaungasse, die den Zaunplatz mit der Schützenhausstrasse verbindet. Es liegt im Gebiet, das vom verheerenden Brand von 1861 verschont blieb. Das zweigeschossige Gebäude steht auf einem markanten Sockel, der den Niveauunterschied von der tiefer liegenden Zaungasse zum südwestlich vorgelagerten Garten überwindet.
Im Zuge einer umfassenden Sanierung der Baustruktur und der Restaurierung der Gebäudehülle wurden das Obergeschoss und zwei Räume im Erdgeschoss zu einer Wohnung ausgebaut.
Die Wohnung ist über den Garten von Südwesten her erschlossen. Nebst dem Entrée befinden sich im Erdgeschoss ein neu eingebautes Bad sowie ein separates Zimmer, das ehemalige Kutscherzimmer. Im ursprünglichen Kutschenraum befindet sich heute ein Oldtimer mit 60 Pferden. Im Obergeschoss sind die Küche, ein Wohn-/Essbereich, zwei Zimmer und ein Bad untergebracht. Die Wohnung ist durch die eindrückliche Konstruktion des alten Dachstuhls, der beim Umbau bewusst in Szene gerückt wurde, geprägt. Die Jalousien zur Zaungasse wurden erhalten, indem sie mit einer innenliegenden Fensterschicht versehen wurden. Zum Garten hin wurden die Jalousien entfernt und durch eine Fensterschicht ersetzt, was zu einer sehr guten Belichtung der Räume führte.
Durch den respektvollen Umgang und die präzise ausgeführten Details konnte das Gebäude in eine neue Nutzung überführt werden, ohne dass die ursprüngliche Erscheinung beeinträchtigt wurde.

Träumen im Pool am Meer

Träumen im Pool am Meer. Auf der paradiesischen Karibikinsel Tobago gelegen, lädt dieses Haus zum Träumen ein: Nichts verstellt den Blick, der bis zum Horizont reicht, wo Wasser und Himmel ineinander übergehen... Das für zwei Personen konzipierte Wohnhaus mit separatem Gästehaus und gemeinsamem Pool liegt in Strandnähe auf einer Geländekuppe. Die beiden doppelstöckigen Baukörper sind nach Ost-Süd-West ausgerichtet und miteinander verbunden. Eine freie Sicht aufs Meer ermöglichen die grossen Glasfronten auf beiden Stockwerken mit jeweils gedeckter vorgelagerter Veranda, und selbst das Badezimmer verfügt über eine Fernsicht, die die Weite des Meeres erahnen lässt.

Hommage an den höchsten Glarner Berg

Eine Hommage an den Berg. Kompaktheit der Form und Wirkung trotz Schlichtheit in Material und Farbe. Das Einfamilienhaus liegt in leichter Hanglage mit herrlicher Aussicht auf den Tödi und ins  Sernftal. Der einfache Baukörper passt sich durch seine Grösse und Ausrichtung in das Wohnquartier aus den 40er Jahren ein. Die Bauparzelle gehörte einst zum südlich gelegenen Haus, welches von Architekt Hans Leuzinger 1945 für den damaligen Therma Direktor gebaut hat. 

Der Neubau von Haus Tödi liegt mit seiner Ausrichtung parallel zur Falllinie des Hangs und verbindet dadurch zwei Quartierstrassen, die das zweigeschossige Gebäude auf unterschiedlichen Ebenen erschliessen.

Die untere Ebene ist als Sockelgeschoss ausgebildet und offenbart sich aufgrund des Terrainverlaufs nur im hangabwärts liegenden Bereich. Es beherbergt Nebenräume und Garage, die über die untere Quartierstrasse erschlossen ist.

Der Hauptzugang erfolgt über die die zweite Ebene von der oberen Quartierstrasse her, wobei das Gebäude nur eingeschossig in Erscheinung tritt. In diesem Geschoss sind Aufenthaltsräume und Schlafzimmer untergebracht, die durch geschickt platzierte und unterschiedlich ausformulierte Öffnungen eine beeindruckende Aussicht Richtung Sernftal und auf den Tödi eröffnen. Durch das weit auskragende Flachdach und die horizontale Lärchenholzschalung werden die Horizontalität des Gebäudes und die atemberaubende Aussicht auf die umgebende Bergwelt unterstrichen.