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aschmann ruegge architekten ag versteht sich als ein innovativ denkendes Architekturbüro im Glarnerland. Seit 1999 plant und baut ein Team, von über zehn MitarbeiterInnen, individuelle Bauten auf unterschiedlichsten Meereshöhen, mit divergierenden Anforderungen und anspruchsvollen Nutzungen. Die sorgfältige Auseinandersetzung mit der Umgebung und das Einbetten in bereits bestehende Strukturen führen zu Resultaten, welche überzeugen.

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Sanierung und Umbau Planurahütte 2945m.ü.Meer

Die Planurahütte wurde 1929/30 von Architekt Hans Leuzinger für den SAC Tödi geplant und gebaut. Im Buch „Pragmatisch Modern“ ist das Bauwerk von Hans Leuzinger gewürdigt. Entwurfsskizzen, Ausführungspläne und Korrespondenz zum Projekt sind heute im GTA in Zürich gelagert. Gebaut wurde mit Steinen aus der Umgebung und mit Holz, das u.a. mit einer Art Seilzug von der Claridenhütte her über den Gletscher gezogen wurde.

1965 erfolgte die Erweiterung der ursprünglichen Hütte bereits damals auf die steigende Besucherzahl zu reagieren. Dieser Umbau erfolgte bereits mit Unterstützung der Flächenflugzeuge, welche Materialtransporte übernahmen. Das Volumen der Hütte wurde dabei markant vergrössert.

Aufgrund des gelungenen Leglerhütte-Projektes von 2004 bis 2007 wurde aschmann ruegge architekten ag 2011 mit dem Umbau und der Sanierung der Planurahütte beauftragt. Zum Teil schlechte Bausubstanz aufgrund neuer Nutzungen oder Übernutzungen, gestiegene Anforderungen bezüglich Hygiene, Brandschutz und Raumorganisation, alles Gründe, die ein Überdenken der aktuellen Situation in der Hütte erforderten. Unter Einbezug der Nutzerwünsche und den neuen Anforderungen wurde daraus das Umbau- und Sanierungskonzept entwickelt.

Die wesentlichen Eingriffe erfolgten im Innern des Gebäudes. Diese sind zum einen geprägt von energetischen Verbesserungsmassnahmen sowie durch funktionale Optimierungen des Betriebsablaufes mittels einer angepassten Raumstruktur. Die Kantonale Denkmalpflege hat diese Sanierung massgeblich unterstützt. Ziel des Konzeptes war den historischen Charakter dieser einmaligen Berghütte von Hans Leuzinger zu erhalten und für weitere Bergsteigergenerationen „bergtauglich“ zu machen.